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Kultur & Region in der Stadt der Sterne

 

allgegenwärtige Präsenz von 1400 Jahren

Peuerbach besticht durch ein noch weitgehend intaktes historisches Ortsbild, das einst auf den Ruinen des großen Marktbrandes anno 1626 entstand. Um den charakteristischen Kirchenplatz schmiegen sich Giebelhäuser mit gotischen, barocken und klassizistischen Fassaden. Durch Haustafeln erzählen die ehrwürdigen Gebäude von ihrer bewegten Geschichte.  

Das 1370 errichtete Schloss besitzt eines der schönsten Renaissance-Portale nördlich der Alpen. Das Schlossmuseum beherbergt die „Georg-von-Peuerbach-Ausstellung“, das „Bauernkriegsmuseum“ und die „OÖ Landeskrippe“.

Der Astronom Georg v. Peuerbach (1423-1461)

 Die Ausstellung im Schlossmuseum Peuerbach zeigt die wesentlichen Schritte der Astronomiegeschichte: von den Anfängen bis ins heutige Satellitenzeitalter. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Leben und Werk des Humanisten, Astronomen, Mathematikers und Dichters Georg von Peuerbach sowie seiner Schüler, das in vielen anschaulichen Exponaten dargestellt ist. Ein imposantes Wahrzeichen ist die „Astrolabium-Uhr“ am Peuerbacher Rathaus. Sie ist eine Nachbildung des von Georg von Peuerbach verbesserten Instruments, der auch als genialer Instrumentenbauer arbeitete.

 

Die begehbare Skulptur Kometor

In Anlehnung an das Leben und Werk des Georg von Peuerbach schuf das Künstlerehepaar Manfred und Billa Hebenstreit im Kometor eine unvergleichliche Erlebniswelt auf zwei Ebenen. Die erste Ebene gehört dem Wasser: geheimnisvoll schimmernde Blautöne, das Rauschen des Wasserfalls, Unterwasserfilme auf schrägen Wänden. Darüber erhebt sich der 8 m hohe Sternendom. Spiegel bedecken Boden und Wände. In diesem riesigen Kaleidoskop katapultieren Künstler-Glasbilder, Weltraumfotos, Filmprojektionen zum Thema Universum, Farbenspiele und Klangformationen den Besucher in einen Kunstkosmos der besonderen Art.

Zusätzlich zu den Künstlerfilmen werden zwei Videos gezeigt, welche vom ARS Electronica Center Linz unter Mitwirkung des Handchirurgen und international anerkannten Astrofotografen Dr. Dietmar Hager gestaltet wurden.

„DEEP UNIVERSE“ – Ein Flug durch unser Sonnensystem und „DAS UNIVERSUM VOM KOMETOR AUS“

Der Astroweg lädt zum Spaziergang ein

Dem Ledererbach folgend, werden auf Schautafeln die Planten unseres Sonnensystems und die Sternzeichen samt astrologischer Bedeutung  erklärt. Ein Planetarium und eine Sternenkarte lassen den Sternenhimmel greifbar werden.

 

Das Bauernkriegsmuseum

Das Schloss Peuerbach war zur Zeit der Bauernkriege mehrmals Schauplatz tragischer Ereignisse. Von hier ausgehend erfolgte 1626 der größte Bauernaufstand Europas. Das Bauernkriegsmuseum zeigt sehenswerte Zinnfigurendioramen und historische Waffen und beleuchtet politische, konfessionelle, wirtschaftliche und soziale Hintergründe.

 

„Leithenbachtal“ und Naturjuwel „Koaserin“

Durch das Leithenbachtal auch „Tal der sieben Mühlen“ genannt, führen wildromantische, familientaugliche Wanderungen. Unterhalb des Tales breitet sich das Sumpf- und Feuchtwiesengebiet des Naturschutzgebietes „Koaserin“ aus. Naturkundliche Führungen durch die bemerkenswert vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bietet der OÖ Naturschutzbund an (Anmeldung im Rathaus).

Eine Wanderkarte informiert über alle Sehenswürdigkeiten Peuerbachs sowie über Wander-, Rad- und Nordic Walking Strecken. Im Stadtamt und Schlossmuseum  Peuerbach kostenlos erhältlich.

 

Kulturzentrum Melodium

Mitten im Herzen von Peuerbach gelegen bietet das Kulturzentrum Melodium einen großartigen Rahmen zum Feiern oder Vortragen. Die klassische Architektur schmiegt sich an das historische Schlossgebäude in gelungener Weise an. Der überdachte Innenhof schafft eine perfekte Verbindung zwischen Alt und Neu. Lichtdurchflutet und großzügig präsentiert sich das einladende Haus seinen Gästen. Mit dem großen Veranstaltungssaal, der Bar, der Vinothek, dem historischen Schlosssaal und nicht zuletzt dem anschließenden Schlosspark mit dem Kometor zum Verweilen, ist das Kulturzentrum Melodium der Ort für Ihre Veranstaltung.

Die „Urtl“ und ihr immerwährender Lauf

Die Sage vom „Buckligen“: Er ist wegen Brudermordes angeklagt und rettet sich vom Galgen, weil er die Quelle zu nennen verspricht, die Peuerbach ein für allemal von seiner damaligen Wassernot befreien sollte. Die Begnadigung durch den Scharfrichter erfolgt erwiesenermaßen zurecht: die sogenannten drei Peuerbacher „Urtln“ sind seit damals tatsächlich nie mehr versiegt und frei zugänglich.

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